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Bund beschließt Corona-Hilfe für bundespolitisch bedeutende Flughäfen

Die Bundesrepublik Deutschland hat gestern Abend beschlossen, sich mit 200 Millionen Euro nicht rückzahlbarer Zuschüsse an den Kosten der Offenhaltung während des ersten Lockdowns von März bis Juni 2020 zu beteiligen. Gemeinsam mit den Finanzierungsbeiträgen der Länder stehen damit 400 Millionen Euro zur Verfügung. Diese Gelder erhalten die zwölf größten Flughäfen, die laut Einschätzung des Bundes „von verkehrspolitisch hoher Bedeutung“ sind.

Auch der Flughafen Münster/Osnabrück soll eine entsprechende Unterstützung erhalten. Der FMO ist damit der einzige Flughafen in Westfalen, der von den Bundeshilfen profitieren wird.

FMO-Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz äußerste sich sehr erfreut über die Beschlüsse aus der Bundeshauptstadt: „Auf ausdrücklichen Wunsch der Politik haben wir im vergangenen Jahr den FMO offen gehalten. Wir waren dabei ein wichtiges Glied in der Lieferkette für eilige Fracht und Organtransporte, aber auch der Airport für zahlreiche Businessflieger der hiesigen Wirtschaftsregion. Die Einschätzung des Bundes, den FMO als Airport mit verkehrspolitisch hoher Bedeutung zu klassifizieren, zeigt unseren besonderen Stellenwert nicht nur für unsere Region, sondern auch im deutschen Flughafensystem“, so Prof. Schwarz weiter.

„Diese Positionierung der Bundesregierung entspricht wohl eher den realen Gegebenheiten, als solche Überlegungen, die sich mit Gutachten zur Schließung des FMO beschäftigen“, sagte der FMO-Geschäftsführer.

Der FMO rechnet bis Anfang März mit einer Förderrichtline des Bundes, aus der sich konkrete Anhaltspunkte zur Förderhöhe, Antragsmodalitäten und Auszahlungsbedingungen ergeben werden.

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